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Titelaufnahme

Titel
Nur ein blaues Auge? : Auswirkungen der internationalen Finanzkrise auf Nahost und Nordafrika / Juliane Brach und Markus Loewe
VerfasserBrach, Juliane In Wikipedia suchen nach Juliane Brach
BeiträgerLoewe, Markus In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen In Wikipedia suchen nach Markus Loewe
KörperschaftGIGA Institute of Middle East Studies <Hamburg> In Wikipedia suchen nach GIGA Institute of Middle East Studies
ErschienenHamburg : GIGA German Institute of Global and Area Studies, Institut für Nahost-Studien, 2009 ; Halle (Saale) : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2009
AnbieterHalle (Saale) : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt
UmfangOnline Ressource (8 S.) : Lit.Hinw.
SpracheDeutsch
SerieGIGA-focus / Nahost ; 2009,4
DokumenttypE-Book
SchlagwörterDE-615 In Wikipedia suchen nach DE-615 / Naher und Mittlerer Osten und Nordafrika In Wikipedia suchen nach Naher und Mittlerer Osten und Nordafrika / Exportabhängigkeit In Wikipedia suchen nach Exportabhängigkeit
Schlagwörter (GND)Naher Osten In Wikipedia suchen nach Naher Osten / Mittlerer Osten In Wikipedia suchen nach Mittlerer Osten / Nordafrika In Wikipedia suchen nach Nordafrika
URL
URNurn:nbn:de:gbv:3:5-48390 Persistent Identifier (URN)
Dateien
Nur ein blaues Auge? [0.54 mb]
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Nachweis
Klassifikation
Schlagwörter
Wenn die internationale Finanzkrise nicht zu lange andauert könnten die meisten Entwicklungsländer im Nahen Osten und Nordafrika (MENA-Region) - anders als in anderen Teilen der Welt - mit einem blauen Auge davon kommen. Wie in anderen Weltregionen überträgt sich die Krise auch in dieser Region vor allem über den Rückgang der Waren- und Dienstleistungsexporte sowie über eine Verringerung der Gastarbeiterüberweisungen während die Auswirkungen auf die lokalen Finanzmärkte eher begrenzt bleiben. Darüber hinaus müssen die Golfländer allerdings deutliche Verluste bei dem im Ausland angelegten Kapital hinnehmen. Die nicht von Erdölausfuhren abhängigen MENA-Länder sind relativ schwach in den internationalen Handel und Kapitalverkehr integriert und bieten daher der Krise keine große Angriffsfläche. Die Energieexporteure sind härter betroffen weil der Erdölpreis stark eingebrochen ist. Sofern dieser nicht noch weiter sinkt können die meisten die Krise dennoch für begrenzte Zeit überstehen. Bahrain Dubai Irak Iran und Jemen sind die Hauptleidtragenden der Finanzkrise in der MENA-Region. Sie verfügen nicht über ausreichende Rücklagen und können ihre Staatsausgaben beim derzeitigen niedrigen Erdölpreis nicht mehr finanzieren. (GIGA)