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Titelaufnahme

Titel
The resilience of authoritarian rule in Syria under Hafez and Bashar Al-Asad / Annette Büchs
VerfasserBüchs, Annette In Wikipedia suchen nach Annette Büchs
ErschienenHamburg : German Institute of Global and Area Studies, 2009 ; Halle (Saale) : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2009
AnbieterHalle (Saale) : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt
UmfangOnline-Ressource (PDF-Datei: 36 S., 749 KB)
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache
SpracheEnglisch
SerieGIGA working papers ; 97
DokumenttypE-Book
SchlagwörterSyrien In Wikipedia suchen nach Syrien / Geschichte 1970- In Wikipedia suchen nach Geschichte 1970- / Online-Publikation In Wikipedia suchen nach Online-Publikation
URL
URNurn:nbn:de:gbv:3:5-48697 Persistent Identifier (URN)
Dateien
The resilience of authoritarian rule in Syria under Hafez and Bashar Al-Asad [0.73 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung

Der vorliegende Beitrag versucht, eine Erklärung für die Widerstandsfähigkeit des syrischen Regimes unter Hafez und Bashar Al-Asad zu erarbeiten. Die hier vertretene These ist, dass sowohl die materiellen als auch die ideellen Arten von Macht des syrischen Regimes auf einem gemeinsamen Prinzip beruhen. Dieses bewirkt eine Konvergenz von Kräften, die zu der besonderen Widerstandsfähigkeit des syrischen Regimes führt. Dieses gemeinsame Prinzip soll hier als ein tacit pact konzeptionalisiert werden, der aus zwei ungleichen Parteien besteht und in dem die schwächere Partei unter der ständigen Androhung von Gewalt und dem Ausschluss aus dem Pakt im Falle seiner Nichteinhaltung steht. Dem tacit pact wohnt ein hohes Maß an Ambiguität inne, das ihn zu einem effektiveren, aber paradoxerweise auch instabilen Herrschaftinstrument macht.

Schlagwörter
This paper seeks an explanation for the resilience of the Syrian authoritarian regime under Hafez and Bashar Al-Asad. It will be argued that this resilience is to a relevant extent caused by the fact that the regime's "material" as well as "ideational" forms of power share a common element if not an underlying principle. This generates their compatibility and congruency and thus produces a convergence of forces which manifests in the regime's ability to exceed the mere sum of its individual forms of power. It will be demonstrated that this common principle can be conceptualized as a "tacit pact" between unequal parties with the weaker party under constant threat of exclusion and/or coercion in the event of noncompliance. It will be argued that inherent in the pact is a high level of ambiguity; this paradoxically renders it more effective but at the same time also more instable as a tool of domination.