Go to page

Bibliographic Metadata

Title
Bewegung im Nuklearstreit mit dem Iran : nach den Genfer Gesprächen herrscht vorsichtiger Optimismus / Oliver Meier ; Walter Poschr
AuthorMeier, Oliver ; Posch, Walter
PublishedBerlin : Stiftung Wissenschaft und Politik, 2013 ; Halle (Saale) : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2013
HostHalle (Saale) : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt
DescriptionOnline-Ressource (8 S.)
Annotation
Gesehen am 09.12.2013
LanguageGerman
SeriesSWP-Aktuell ; 2013,62
Document typeE-Book
KeywordsDE-615
Keywords (GND)Iran / Europäische Union / USA / China / Russland
URLVerlag
URNurn:nbn:de:gbv:3:5-83156 
Files
Bewegung im Nuklearstreit mit dem Iran [0.12 mb]
Links
Reference
Classification
Abstract

Nach sechs Monaten Verhandlungspause nahmen die Vertreter der E3+3 (Deutschland, Frankreich, Großbritannien sowie China, Russland, Vereinigte Staaten) und des Iran am 15. und 16. Oktober 2013 in Genf die Gespräche über das iranische Nuklearprogramm wieder auf. Die Voraussetzungen für den Einstieg in eine diplomatische Lösung sind so gut wie lange nicht mehr. Der im Juni gewählte neue Präsident Hasan Feridon-Ruhani hat ein klares Mandat für eine Politik der Verständigung mit dem Westen. Zwar gibt es weiterhin viele Differenzen über die Kontrolle und Begrenzung des iranischen Atom-programms. Aber bei den besonders drängenden Problemen sind Kompromisslinien erkennbar. Auch wenn die Hoffnung auf schnelle Fortschritte groß ist: Verlorengegan-genes Vertrauen kann nur in einem längeren Prozess neu aufgebaut werden. Beide Seiten sollten daher einen realistischen Fahrplan für Gespräche vereinbaren und gleichzeitig Verhandlungen darüber führen, wie eine langfristige Lösung im Nuklear-konflikt aussehen kann.

Keywords
Nach sechs Monaten Verhandlungspause nahmen die Vertreter der E3+3 (Deutschland Frankreich Großbritannien sowie China Russland Vereinigte Staaten) und des Iran am 15. und 16. Oktober 2013 in Genf die Gespräche über das iranische Nuklearprogramm wieder auf. Die Voraussetzungen für den Einstieg in eine diplomatische Lösung sind so gut wie lange nicht mehr. Der im Juni gewählte neue Präsident Hasan Feridon-Ruhani hat ein klares Mandat für eine Politik der Verständigung mit dem Westen. Zwar gibt es weiterhin viele Differenzen über die Kontrolle und Begrenzung des iranischen Atom-programms. Aber bei den besonders drängenden Problemen sind Kompromisslinien erkennbar. Auch wenn die Hoffnung auf schnelle Fortschritte groß ist: Verlorengegan-genes Vertrauen kann nur in einem längeren Prozess neu aufgebaut werden. Beide Seiten sollten daher einen realistischen Fahrplan für Gespräche vereinbaren und gleichzeitig Verhandlungen darüber führen wie eine langfristige Lösung im Nuklear-konflikt aussehen kann.